Archiv der Kategorie: Aktuelles-4

Drei Sekunden für mehr E-Mail-Sicherheit

Drei Sekunden für mehr E-Mail-Sicherheit – ein Beitrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen, dass Spam-Mails noch immer Hauptgrund für die Infizierung von Computern durch Schadprogramme sind: 75 Prozent der von Ransomware betroffenen Unternehmen infizierten sich in den letzten sechs Monaten durch schadhafte Mail-Anhänge. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) durch die Allianz für Cyber-Sicherheit. Die Auswirkungen reichen vom Befall einzelner Arbeitsplatzrechner über den Ausfall von Teilen der IT-Infrastruktur bis hin zum Verlust wichtiger Daten. Häufige Ursache: E-Mail-Empfänger öffnen ihre elektronische Post zu unbedacht.

Mit einem 3-Sekunden-Sicherheits-Check können die Risiken bereits gemindert werden. Absender, Betreff und Anhang sind hierbei drei kritische Punkte, die vor dem Öffnen jeder E-Mail bedacht werden sollten. Ist der Absender bekannt? Ist der Betreff sinnvoll? Wird ein Anhang von diesem Absender erwartet?3-Sekunden-E-Mail-Sicherheitscheck In Kombination liefern diese Fragen einen guten Anhaltspunkt, um zu entscheiden, ob die E-Mail als vertrauenswürdig einzustufen ist. In vielen Spam-Mails ist der Betreff bewusst vage formuliert, wie „ihre Rechnung“, „Mahnung“ oder „Dringende Nachricht“. Hier gilt es besonders kritisch zu hinterfragen, ob eine Nachricht vom jeweiligen Absender sinnig erscheint, insbesondere wenn Mail-Anhänge beigefügt sind. Erhalten Sie beispielsweise eine E-Mail mit dem Betreff „Rechnung“ von einem Online-Shop, bei dem Sie registriert sind, ohne dass Sie eine Bestellung erwarten, könnte dies ein Hinweis für eine Spam-Mail sein. Hinterfragen Sie jede E-Mail: Ergibt die Überprüfung der drei Checkpunkte Absender, Betreff, Anhang insgesamt kein stimmiges Bild, rät das BSI E-Mails noch vor dem Öffnen zu löschen. Im Zweifelsfall sollten Sie vor dem Öffnen persönlich beim Absender nachfragen, ob er eine E-Mail geschickt hat.

Quelle: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Menschenverstand/E-Mail/E-Mail_node.html;jsessionid=20EA8BDFCE98A0B7DC56E9A790100848.2_cid360

BSI für Bürger ist ein kostenloses Informationsangebot des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
Weitere Infos unter: https://www.bsi-fuer-buerger.de

Was ist eigentlich die „ePrivacy-Verordnung“?

Die ePrivacy-Richtlinie ist eine für das Jahr 2018 angekündigte EU-Richtlinie und wird die Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation (2002/58/EG) ersetzen.
Diese bisherige Richtlinie bildete unter anderem die Grundlage für datenschutzrechtliche Bestimmungen des Telemediengesetz (TMG) und Telekommunikationsgesetz (TKG).
Es steht bereits fest, dass die ePrivacy-Richtlinie künftig in den Rang einer Verordnung gehoben werden soll, damit diese, wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), unmittelbar in den einzelnen Mitgliedstaaten gilt und nicht in nationales Recht umgesetzt werden muss.
Grundsätzlich geht es in der ePrivacy-Verordnung um die Regelung von elektronischer Kommunikation zum Schutz natürlicher und juristischer Personen.
So z.B. im Bereich Tracking und Cookies sowie Messenger- oder E-Mail-Werbung.
Der Anwendungsbereich der ePrivacy-Verordnung geht dabei, auch bezugnehmend technologischer Entwicklungen, weit über die bisherigen Regelungen des Telemediengesetz und Telekommunikationsgesetz hinaus.

Fest steht, dass einige neue Regelungen in naher Zukunft auf  die Anwender und vor allem auf die Betreiber von Webseiten und Kommunikationssystemen zukommen.